Freizeit in Valle Siriaca

Begegnungen mit der Natur



Unsere Mitarbeiter begleiten Sie auf Erkundungsreisen ins Land um unseren Hof. Sie sind, wo immer möglich, eingeladen, teilzunehmen an den alltäglichen Freuden und Pflichten, die das Leben auf dem Land uns beschert. Ein Kälbchen von ein paar Tagen etwa muß mit der Milchflasche gefüttert werden...

Wenige Kilometer vom Hof entfernt kann man herrliche Wanderungen durch den Naturpark Veio erleben. Die schönsten Routen und Wege durch seine schier unberührte, faszinierende Natur erwarten Sie. Und es gilt, die eindrucksvollen Naturlandschaften entlang des Flusses zu entdecken, im Schutzgebiet Nazzano, wo sich zudem reichlich Gelegenheit zum Birdwatching bietet. Ein Paradies für Sportliche ist das Naturreservat am Monte Soratte. Freuen Sie sich auf Entdeckungsreisen und Touren mit dem Mountainbike entlang seiner Hänge, auf Strecken von unterschiedlichstem Schwierigkeitsgrad, und bis auf 691 m Höhe.

Polo



An der Via Tiberina, 5 km vom Agritourismus entfernt, gibt es einen Poloplatz, der nicht nur während der nationalen und internationalen Wettkämpfe erlebnisreiche Tage verspricht, allein das Training bietet Spannung genug.

Reiten



Ebenfalls 5 km entfernt erwartet Sie ein Reitzentrum; genießen Sie den Rücken der Pferde, auf der Reitbahn oder auf Ausritten durch die Campagna.

Golf



Wenn Sie Lust zum Golfspielen haben, fahren Sie 10 km bis zu einem 18-Loch-Platz, an dem auch Unterricht angeboten wird.

Sportangeln



Ein Sportsee lädt Sie zum Forellenangeln ein, nur 4 km weit von Vallesirìaca.

Segeln



Auch den 25 km entfernten Lago di Bracciano erreichen Sie vom Agritourismus aus denkbar bequem. Sie können dort Segelboote (Kielschwerter) mieten und an Kursen für Anfänger oder Fortgeschrittene teilnehmen.

Kunst und Archäologie



Ein jeder weiß von den unzähligen Kunstschätzen und kulturhistorischen Juwelen Roms, von einem Reichtum, so unermeßlich, daß keiner es unternähme, ihn auch nur grob zu beschreiben. Doch wer kennt die zahllosen kleinen Orte rings um die große Stadt, die uralten Zeugnisse vom Leben vor ihren Toren, und die endlosen Spuren, die durch die Geschichte der Antike führen ?

Castelnuovo di Porto: ein Örtchen, etwas höher gelegen in der Römischen Campagna, das die eindrucksvolle Silhouette des Monte Soratte überragt. Es läßt sich nicht mit letzter Bestimmtheit sagen, um welche Zeit sich die ersten Siedler hier niederließen, man hört jedoch vielfach, dies sei bereits vor dem Jahr 1000 geschehen, auf Veranlassung des "princeps ac senator omnium Romanorum" (= des Fürsten und Senators aller Römer) Alberich. Bis ins letzte Jahrzehnt des 12. Jahrhunderts hinein gehörte Rocca di Castelnuovo (= die Festung Castelnuovo) zum Besitz der Colonna (die Colonna waren ein überaus bedeutendes römisches Adelsgeschlecht), und noch im 14. und 15. Jahrhundert blieb das Städtchen eng verbunden mit der Geschichte Roms und dem Kampf des Feudalgeschlechts Colonna gegen das der Odescalchi.

Nach circa 8 km Fahrt, am Kilometer 18 der Via Tiberina, erreicht man die Ausgrabungsstätte des "Heiligen Hains" der Göttin Feronia, des Lucus Feroniae . Feronia, die "Blumenliebende", ist vermutlich als Frühlings- und Erdgöttin zu betrachten. Sie war Schutzgöttin der freigelassenen Sklaven und all dessen, was aus dem Dunkel der Erde zum hellen Licht der Sonne strebt. Die ihr geweihte Kultstätte war schon zu Zeiten des römischen Königreichs ein blühendes Zentrum. Händler und Gläubige strömten im Heiligen Hain zusammen, aus Etrurien und aus Lazien und aus den Sabiner Bergen. Wer heute kommt, kann auf den antiken Straßen, zwischen den Überresten eines weiträumigen Kult- und Opferbereichs, eines Amphitheaters und einer Basilika, den Glanz jener großen Epoche erahnen.

25 km von Vallesirìaca entfernt liegt Civita Castellana , ein Städtchen, berühmt für seine Bauten, die aus längst vergangener Zeit erzählen, von einer großen, bedeutenden Stadt. Eine ausgedehnte etruskische Nekropole weiß von der Hauptstadt der Falisker, auf deren Boden nach einer Rebellion gegen die römische Vorherrschaft die prächtige Stadt der Sieger entstand. Der Tempel der Juno Quiritis und zahlreiche Überreste römischer Bauten in der Umgebung berichten von den reichen Bewohnern von Falerii und zeugen von Meisterwerken antiker Kunst. Immer neue Kultstätten und religiöse Zentren ließen die Jahrhunderte in dieser Gegend entstehen, großartig und erhaben, wie an kaum einem anderen Ort. In romanischer Zeit erbaute man die "Chiesa del Carmine", die erste Kathedrale von Civita Castellana, und später folgten Kulturdenkmäler wie San Francesco (13. Jahrhundert) und San Gregorio, das Fresken aus dem 15. Jahrhundert bewahrt. Die Kirche Santa Maria Maggiore ist heute das wichtigste religiöse Monument und Symbol der geschichtsträchtigen Stadt.

Castelnuovo di Porto gehört als eine von neun Gemeinden zum Gebiet des eindrucksvollen Naturparks Veio ; er wurde 1997 eröffnet und umfaßt 15000 Hektar geschütztes Land, so reich an Naturschönheiten wie an historischen Vermächtnissen, gesegnet mit Kulturschätzen von unermeßlichem archäologischem Wert. Noch heute prägen den Park die Spuren des antiken Veio, der südlichsten Stadt Etruriens. Zwar lassen archäologische Funde auf erste Ansiedlungen bereits zur Bronzezeit schließen, doch Wohlstand, Macht und politische Bedeutung gewann die Stadt erst später, denn sie waren Früchte ihrer strategischen Lage am rechten Ufer des Tiber. Die Überreste von Roms Konkurrentin liegen auf einem Felsplateau, umgeben von einer - zum Teil erhaltenen - Mauer aus Tuffstein. In ihrer Umgebung sind Grabkammern in den weichen Fels geschnitten, große Nekropolen, mit etruskischen Malereien reich verziert; darunter die Tomba delle Anatre (das Entengrab), das Grab mit den vermutlich ältesten bekannten Fresken in Italien aus dem 7. Jahrhundert vor Chr.

An die Hänge des Monte Soratte geschmiegt liegt Sant'Oreste. Die Ursprünge des Städtchens reichen ins achte Jahrhundert zurück; enge verschlungene Gäßchen prägen sein charakteristisches Bild.

Bracciano



Im historischen Bracciano, an der südlichen Seite des Sees, erhebt sich das imposante Schloß der Odescalchi. Sie können die romantischen Gemäuer besichtigen, zu Zeiten, in denen hoher Besuch die Gemächer gewöhnlich verläßt. Und ganz in der Nähe kann man in einem alten Wohnhaus versuchen nachzuspüren, wie sich das Leben zu Füßen des Schlosses zu Zeiten wohl angefühlt hat.

Antiquitätenmärkte



Eine Autofahrt über 18 km bringt sie nach Campagnano. In den Gäßchen seiner historischen Altstadt wird jeden ersten Sonntag im Monat ein Antiquitätenmarkt abgehalten.

Zweimal im Jahr ist Campagnano Schauplatz einer der größten und bedeutendsten Verkaufsausstellungen Italiens. Entlang der Rennstrecke von Vallelunga präsentieren Antiquitätenhändler aus allen Teilen des Landes antike Möbel und alte Autos, Teppiche, Accessoires und Kleidung,... eine bunte Palette erlesener Stücke von antiquarischem Wert.